Pressespiegel:
Kinzweiler / Hehlrath / St. Jöris, 07. Oktober 2009
Wir zitieren die Eschweiler Filmpost vom 07.10.2009
Bleiben die langsamen Internet-Leitungen?
Ob die Bürger in den Stadtteilen Kinzweiler, Hehlrath, St. Jöris, Röhe Hastenrath, Weisweiler und Neulohn in naher Zukunft endlich in den Genuss leistungsfähiger DSL-Internet-Anschlüsse kommen werden, bleibt eher unwahrscheinlich. Die Deutsche Telekom sei „aus Wirtschaftlichkeitsgründen“ zu einem raschen Ausbau des Netzes in dem betroffenen Stadtteilen nur dann bereit, wenn sich die Stadt Eschweiler an den Kosten beteilige, erläuterte Gregor Theißen, Ansprechpartner der Telekom für den Breitbandausbau, jetzt bei der Sitzung des Planungs-, Umwelt und Bauausschusses.Von einer Unterschriftensammlung, die von der CDU initiiert wurde, zeigt sich die Telekom anscheinend wenig beeindruckt. Theißen und Hermann Gödde, der neue Technische Beigeordnete der Stadt Eschweiler, haben aber zumindest zugesagt, nach einer für alle Seiten zufrieden stellenden raschen Lösung für das Problem zu suchen. Die Möglichkeit, finanzielle Mittel aus dem Konjunkturpaket II in den Ausbau des Netzes zu stecken, hat sich der Stadtrat im Frühjahr selbst verbaut, als er dies wegen damals noch bestehender rechtlicher Unklarheiten nicht beschloss. Auch eine Lösung des Problems durch die Städteregion Aachen halten die Kommunalpolitiker für nicht optimal. Jetzt wird zunächst geprüft, welche technischen Vorbedingungen (Glasfaserkabel, Verteilerkästen etc.) für einen raschen Ausbau in den betroffenen Orten schon gegeben sind. Die Kinzweiler SPD kündigt für das erste Quartal 2010 eine Bürgerversammlung in St. Jöris an, an der auch Helmut Theißen seine Teilnahme zugesagt habe.

