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Pressespiegel:

Hehlrath, 25. September 2009
Wir zitieren die Eschweiler Nachrichten / Zeitung

Kamera hilft bei Suche nach Lecks in Kanälen

Schon 20 undichte Stellen in Hehlrath entdeckt. Auch andere Ursachen für Wasser in den Kellern denkbar. Stadt setzt Untersuchungen fort.
Foto: Thomas Gall
Veranstalter der Ortsbegehung der SPD in Hehlrath, Ratsmitglied Dietmar Schultheis (links) und sein Gast Hermann Gödde. (Foto: Thomas Gall)
Bereits seit etwa 20 Jahren haben die Hehlrather Bürger mit ein und dem selben Problem zu kämpfen: feuchte oder sogar überflutete Kellerräume. Allerdings bleibt eine Lösung seit genau so vielen Jahren offen. Der Baudezernent der Stadt, Hermann Gödde, blickte sich nun vor Ort um und stand dabei Rede und Antwort. Die „Bürger werden nicht im Stich gelassen“, so Gödde.

Nebelversuche

Überdurchschnittlich oft laufen die Keller voll Wasser und das nicht nur bei sogenannten „Jahrhundertereignissen“ mit 80 Litern Wasser pro Quadratmeter und Stunde wie zuletzt im August. Seit einigen Wochen laufen seither Untersuchungen, um den Ursachen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund zu gehen. Nebelversuche haben bisher 20 Leckagen angezeigt und auch durch die Prüfungen mit einer TV-Kamera fanden sich Fehlanschlüsse in den Kanälen.

Die Bürger bedrückt allerdings noch Einiges mehr. Das Schmutz- und Regenwassertrennsystem in Hehlrath funktioniere nicht ordentlich, die landwirtschaftlichen Betriebe scheinen nicht recht an das System angeschlossen zu sein. Aber auch der regelmäßig fahrende Bus auf der Kinzweilerstraße könnte dazu beigetragen haben, dass der Kanal nicht mehr dicht ist. Senkungen auf der Straße und zahlreiche Flicken-Teppiche verstärken jedenfalls den Eindruck, dass das Kanalsystem darunter leidet. Denn eigentlich sei dieser Bereich ursprünglich nicht für das Befahren von Bussen geeignet, argumentierten einige Anwohner. Aber auch steigendes Grundwasser oder Schichtwasser könnten Ursachen sein.

Ein Argument räumte Hermann Gödde jedoch aus dem Weg – das Kanalsystem sei nicht zu klein und reiche definitiv aus. Auch die neu erschlossenen Baugebiete in der Nähe kommen als Ursache nicht in Frage, zumal das Wasser-Problem schon seit vielen Jahren besteht.

Veraltete Systeme

Ein eher unangenehmes Thema für die Bewohner betraf die eventuellen Fehler in der eigenen Hauskanalisation. Die veralteten Systeme und einige Fehlanschlüsse sowie fehlende Drainagen und deren Wartungen könnten ebenfalls erheblich zu feuchten Kellern beitragen. Natürlich sind die anstehenden Sanierungsarbeiten auch mit Kosten verbunden. „Bezahlt muss es werden, ob wir oder unsere Nachkommen“, so eine aufgebrachte Eigentümerin. Bereits über 10 Millionen Euro steckte die Stadt seit Anfang des Jahres in Straßenbaumaßnahmen und Kanalsanierung sowie -modernisierung. Für die Abdichtung der Kellerräume und Probleme auf dem eigenen Grundstück seien die Bewohner jedoch selbst verantwortlich, betonte Hermann Gödde. In zwei Wochen sitzen der Wasserverband Eifel-Rur und Vertreter der Stadtverwaltung zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Innerhalb der nächsten drei bis vier Monate sollen den Bürgern dann bei einem weiteren Ortstermin endgültige Ergebnisse vorgestellt werden.

Ende des zitierten Artikels
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Anmerkung: Aus diesem Presseartikel geht nicht hervor, dass der besagte Ortstermin von der SPD Kinzweiler veranstaltet wurde. Ratsmitglied Dietmar Schultheis moderierte die Veranstaltung und hatte Herrn Gödde als Gast mit hinzugebeten, wie der folgenden Meldung zu entnehmen ist.
Der in dem Artikel erwähnte Folgetermin wird ebenfalls durch die SPD Kinzweiler organisiert werden.
Meldungen:
Viele Fehleinleitungen in die Kanalisation

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