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Pressespiegel:

Kinzweiler, 05. Juli 2009
Wir zitieren den Super Sonntag vom 05.07.2009

Telekom ist Kinzweiler SPD ein Dorn im Auge

16000 kbit/s für den Kinzweiler Norden möglich
Eine Informationsveranstaltung der Telekom im Burgrestaurant Kinzweiler bringt die dortige SPD auf die Palme. Von Willkür seitens der Telekom ist da die Rede. Es geht um die Internet-Steinzeit in St. Jöris, Hehlrath Süd und Kinzweiler.

Für den Norden von Kinzweiler gibt es ab sofort bis zu 16000 kbit/s. Die Grenze ist genau der Mühlenweg. Alle geraden Hausnummern bekommen es. Die Ungeraden und alles was südlich davon liegt haben weiterhin nur ca. 700 kbit/s. In den Genuss kommen aber nur die Telekom-Kunden, erfuhren der Ortsvereinsvorsitzender Dietmar Schulheis und die Stadtratskandidaten Nadine Leonhardt auf der Informationsveranstaltung der Telekom. Zum Tragen kommt hier eine neue Technik names ABPO. Das Aufschalten geht allerdings nicht automatisch. Dietmar Schultheis: "Man muss sich praktisch neu für 24 Monate an die Telekom binden. Dafür gibt es dann einen passenen Router."

St. Jöris ist noch nicht angeschlossen, aber immerhin liegt bereits ein Glasfaserkabel. Nur der technische Ausbau in den Anschlusskästen fehlt. Und das ist der Knackpunkt: Die Telekom hat ihr Ausbauprogramm um 300 Millionen Euro gekürzt. Es wird nur noch dort ausgebaut, wo eine Wirtschaftlichkeitsberechnung es für sinnvoll erscheinen lässt. Dietmar Schultheis: "Die SPD hat für einen deratigen Hickhack kein Verständnis. Da wird die Grenze nach Telekom`s Gnaden willkürlich im Mühlenweg gezogen, andere Anbieter werden kalt ausgesperrt, indem die neue Technik nur bei Anschluss eines 24-monatigen Telekom-Vertrages angeboten wird und der weitere Ausbau wird davon abhängig sein, wie viele Telekom-Anschlüsse in St. Jöris, Kinzweiler-Süd und Hehlrath sind bzw. wie viele potenzielle Neukunden möglichst massives Interesse zeigen."
Dokumente:
Telekom ist Kinzweiler SPD ein Dorn im Auge

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