Meldung:
Hehlrath/Kinzweiler/St. Jöris, 23. Dezember 2011
Ungeduldiges Warten auf schnelleres DSL
Eine moderne digitale Infrastruktur ist unverzichtbar für ein leben-diges und offenes Hehlrath, Kinzweiler und St. Jöris. Ob der Auftrag für den Betrieb vor Ort, das Kind bei seiner Schularbeit oder eine wichtige Internetbestellung für den 24. Dezember: Die bisherigen Bandbreiten in unseren Stadtteilen sind bei weitem nicht ausreichend. In vielen Bereichen liegen sie nach wie vor weit unter einem Megabyte pro Sekunde.Für die privaten Anbieter von Breitbandanschlüssen lohnt sich eine Verlegung von hohen Bandbreiten in unsere Stadtteile nicht. Die Zahl der Anschlüsse vor Ort ist einfach zu gering gegenüber den ent-stehenden Kosten. Damit also schnelles DSL in die Stadtteile verlegt wird, muss ein Teil der Kosten von öffentlicher Seite (Stadt/Land/Bund) getragen werden.
Nachdem der SPD Ortsverein Kinzweiler das Thema 2009 öffentlich gemacht hatte, stellte die Stadt Eschweiler im Jahr 2010 200.000 Euro in den Haushalt ein. Weitere Zuschüsse wurden bei einem Förderprogramm des Landes beantragt. Auch die Vergabe des Auftrages zur Breitbandverkabelung an ein Unternehmen ist mit Unterstützung des SPD Ortsvereins bereits erfogt. All dies war und ist in Zeiten knapper kommunaler Kassen nicht einfach zu verwirklichen.
Damit ist von Seiten des Ortsvereins, der Stadtratsfraktion und der Stadt Eschweiler alles erfolgt um schnelles Internet auch zügig für unsere Stadtteile zu ermöglichen. Die Bagger könnten also schon rollen. Dass sie dies nicht tun, hat folgenden Grund: Die Mittel des Landes werden nur ausgezahlt, wenn die Stadt Eschweiler über einen genehmigten Haushalt verfügt. Diese Genehmigung ist erst vor kurzem (Ende November) erfolgt. Die Bereitstellung der Mittel des Landes sollte nun also erfolgen.
Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins sind wie alle Hehlrather, Kinzweiler und St. Jöriser direkt betroffen und warten nun ungeduldig auf das neue Jahr 2011, welches uns allen hoffentlich eine gute Breitbandversorgung beschert.
